Handelt, als wäret ihr von nichts getrennt, und ihr heilt die Welt.“

Warum handeln wir Menschen so, als wären wir voneinander getrennte Wesen? Was lässt uns überhaupt daran hindern zu erkennen, dass Alles mit Allem verbunden ist? Kann es sein, dass wir unser Wissen und Handeln mit unserem physischen Sehen begrenzen bzw. alles von einer sehr begrenzten Sichtweise betrachten?

Wie würden wir denn handeln, wenn wir wüssten, dass alle Wesen miteinder verbunden sind bzw. Alles mit Allem verbunden ist? Brächte dieses Einheitsbewusstsein nicht das Handeln zum Wohle Aller mit sich? Hieße es „zum Wohle Aller zu handeln“ auch nicht zugleich „zum eigenen Wohle handeln“. Hätte diese Erkenntnis nicht ein mitfühlendes, mitdenkendes, mitverantwortliches Handeln von jedem Einzelnen und somit Heilung des Ganzen zufolge?

Dazu fällt mir eine wunderschöne Metapher von Vera F. Birkenbihl ein, wo sie in einem ihrer Videos auf  ihre Finger zeigt. Fokusiert man den Blick nur auf die Finger, so sind diese als voneinander losgelöste Glieder zu sehen. Erst beim Betrachten der ganzen Hand, des ganzen Armes, des ganzen Körpers etc. erkennt man die Verbundenheit aller Glieder miteinander. Und so könnte man das fortführen und auf alle Bereiche des Lebens übertragen. Je mehr man von einer höheren Perspektive das Leben zu betrachten beginnt, desto mehr erkennt man das große Ganze, desto mehr sieht sich das Individium als ein Teil des Ganzen. Mit einem erweitertem Bewusstsein siehst du dich nicht mehr als nur der eine, losgelöste „Finger“, sondern du siehst dich als der besondere „Finger“ eines Körpers, der eine ganz beSTIMMTE AufGABE hat und dessen Daseinsberechtigung eben das ist, diese AufGABE zu erfüllen.

Ich wünsche mir sehr, dass viele Menschen denn Sinn dieses Zitates, das ich mir aus dem Buch von Neal Donald Walsch („Gespräche mit Gott“, Band 1) rausgeschrieben habe, in ihrer ganzen Tiefe erkennen und auch wirklich danach handeln würden. 

Das folgende Zitat von Albert Einstein, das ich heute auf Instagram gelesen habe, bringt auch sehr passend zum Ausdruck, worum es in diesem Beitrag geht:

„Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen – ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Wir erfahren uns, unsere Gedanken und Gefühle als etwas vom Rest Getrenntes – eine Art optischer Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, die uns auf unsere persönlichen Wünsche, und auf die Gefühle für die wenigen Personen reduziert, die uns am nächsten sind. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unserer Nächstenliebe so erweitern, dass er alle lebenden Wesen und das Ganze der Natur in ihrer Schönheit einschließt. Der wahre Wert eines menschlichen Wesens wird bezeichnet durch das Maß und den Sinn, in dem es Befreiung vom Selbst erlangt hat. Wir werden eine grundlegend neue Art des Denkens notwendig haben, wenn die Menschheit überleben soll.“