Kategorie: Erkenntnisse Seite 1 von 2

“Teilen ist Heilen”

„Teilen ist heilen“ – intuitiv stimme ich der Bedeutung dieses Spruchs zu, doch mein kritischer Verstand möchte genauer wissen, wie das zu verstehen ist. Wann entstand bei mir in der Vergangenheit das Bedürfnis, etwas mit meinen Mitmenschen teilen zu wollen? Es war zumindest immer dann der Fall, wenn ich mit positiven Gefühlen so stark aufgeladen war, so dass es aus mir raus musste. Sei es eine neue Erkenntnis, sei es eine sehr bewegende Geschichte oder eine Nachricht. Auf jeden Fall etwas, was ich schön finde, was mich innerlich in Bewegung setzt, es weiterzugeben.

Metaphorisch kann ich es so beschreiben, dass „etwas“ in mir Wellen schlägt, sich in mir ausdehnt, ähnlich wie Wasserwellen durch mich hindurchgehen und so andere Menschen erreichen können. Also, basierend auf meiner eigenen Erfahrung komme ich zu der Erkenntnis, dass eine auf Liebe, Freude, Schönheit ausgerichtete, von Natur aus hochschwingende Information sich in uns, durch uns so sehr ausdehnt, dass wir das tiefe, starke Bedürfnis spüren, diese „Botschaft“ mit unseren Mitmenschen zu teilen … so im Sinne des Spruchs „Hundert Kerzen lassen sich an einer entzünden. Das Gute nimmt zu, wenn man es teilt.“ Noch klarer kann der Heilungseffekt des Teilens, finde ich, nicht in Worte gefasst werden. Daraus folgt für mich die Erkenntnis, dass Teilen das Wachsen miteinander ist. Der, der das Gute teilt, trägt zum Wachstum anderer bei und wächst dabei selber.

Die ANGST blockiert das natürliche Bedürfnis des Teilens in uns!
Was ist aber mit Menschen, die das Gute nicht teilen (wollen) bzw. bewusst oder unbewusst Negativität verbreiten? Was für Störfaktoren muss es in solchen Menschen geben, die den natürlichen „Ausdehnungsprozess“ des Guten behindern? Nach langem Überlegen komme ich zu der Ansicht, dass das Schöne, die Liebe, das Freudige in uns sich nicht ausbreiten können, solange wir mit zu Boden drückenden
Gefühlen wie Angst, Neid, Zweifel, Scham, Neid oder Gier behaftet sind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich sehr lange meine Wahrheiten, mein Weltbild, die ich intuitiv eigentlich gerne mit meinen Mitmenschen teilen wollte, aus Angst vor Kritik oder Bloßstellung lieber für mich behalten hatte.

Je mehr wir uns aber unseren Blockaden bewusst werden, uns unseren tief sitzenden Ängsten öffnen und uns mit ihnen bewusst auseinandersetzen, desto mehr Blockaden lösen sich auf und desto freier kann das hochschwingende Gute in uns fließen und Zugang zu unserem Umfeld finden!

Teilen meiner Krankheitsgeschichte
Letztlich war auch die verinnerlichte Botschaft des Spruchs „TEILEN IST HEILEN“ der Beweggrund für mich, meine Krankheitsgeschichte (Neurodermitis/Schuppenflechte) in Form eines kleinen Buches zu verfassen, und meine gewonnenen Erkenntnisse aus meinen Erfahrungen in dieser Zeit mit meinen Mitmenschen zu teilen. Denn ich selbst wurde durch die Heilungsgeschichten anderer Menschen stark inspiriert und gestärkt, meinen Weg zu gehen, auf dem ich die volle Gesundung erfahren habe.
Wie schön es sich doch anfühlt, wenn ich mich auf das mentale Bild fokussiere, wo immer mehr inspirierende Geschichten geteilt werden, die das Licht im Herzen von Hunderten, ja zig Tausenden von Menschen anzünden und so immer höheres Erleuchten auf dieser Erde bewirken.

“Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.”

Dieses Zitat von Dietrich Bonnhoefer fiel mir im Zusammenhang mit einem wissenschaftlich fundiertem Vortrag über “Positives Denken” ein, an dem ich vor einigen Wochen teilnahm. Vorgetragen wurde u.a., dass wir ein offenes Bewusstsein brauchen, um uns in unserem Wesen weiterentwickeln zu können. Offenes Bewusstsein bedeutet, so nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen, sich Fehler einzugestehen und keine Angst zu haben, Fehler zu machen. Für mich bedeutet das echtes bzw. lebendiges Lernen.

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“Begeisterung ohne Wissen ist blind, Wissen ohne Begeisterung ist tot.”

Begeisterung ohne Wissen ist blind. Wissen ohne Begeisterung ist tot. Totes Wissen kann dauerhaft eine Seele ruinieren
und tut das offensichtlich auch.
” las ich mal in einem Artikel aus der Zeitschrift “Erziehungskunst”. Das von oben, von außen in die Köpfe eingetrichterte Wissen ist für mich ganz klar …, es ist Wissen ohne Begeisterung, also totes Wissen, nutzloses Wissen, Wissen, das lebenszeitraubend ist und die Kreativität in uns abstumpft oder mit anderen Worten gesagt:
Totes Wissen, das uns davon abhält LEBENdig zu sein, das uns davon abhält, unser wahres Schöpferwesen in Erfahrung zu bringen.

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„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.“

Wow, wie faszinierend dieser Spruch aus Afrika mit so einfachen und  wenigen Worten die Macht, die in jedem einzelnen von uns innewohnt, so klar und unverkennlich zum Ausdruck bringt.  Ist das nicht vor allem die Antwort für diejenigen, die behaupten, dass ein einzelner Mensch nichts bewirken kann und machtlos gegenüber dem herrschenden System ist?!?  Gewiss kann ich als Einzelner nicht die ganze Welt verändern, aber ich kann das tun, was in meiner Hand, bzw. in meiner Entscheidungsgewalt liegt.  Und wenn das Millionen, Milliarden “kleine Leute” tun, so könnte doch die Veränderung in großem Umfange vollbracht sein.  Willst du eine saubere Welt, dann kehre vor deiner eigenen Tür, und  „Wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehren würde, dann wäre die ganze Welt sauber.“ ist ein anderer kraftvoller Spruch, der die Macht des einzelnen Menschen mit einfachen Worten klar zum Ausdruck bringt.

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“Die Blüte ist das Symbol des Geheimnisses unseres Geistes.”

Dieser Spruch von Novalis stößt bei mir auf starke Resonanz – sicherlich deshalb, weil ich ein Blumenliebhaber bin und schon seit meiner Kindheit eine große Leidenschaft für Blumen verspüre.  Auch wenn die Begriffe Blume und Blüte nicht Synonyme sind, so sind es für mich beide das Symbol für das Schöne, für das Geheimnisvolle, für das Faszinierende.

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”In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.”

Die Bedeutung dieses Zitates (Demokrit) wurde mir an einem wunderschönen Frühlingstag, als ich mein Sohn von der Schule nach Hause fuhr, so tief bewusst. Ich fuhr schnell, weil ich mich in dem Gedanken aufhielt, was ich dann noch machen werde, wenn ich zu Hause angekommen bin. Gleichzeitig aber nahm ich die Schönheiten des Frühlings sporadisch wahr.

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“Es gibt nichts Perfektes. Das Perfekte ist das SEIN.”

Dieser Spruch fiel mir wie ein Blitzgedanke in einem Moment ein, als ich über einen Mitmenschen Enttäuschung erfahren hatte und verstehen wollte, wie es zu dieser Selbsttäuschung kommen konnte.

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“Lieber träume ich von erstrebenswerten Wahrheiten, als in illusorischen Wahrheiten zu leben.”

Meine Sichtweise über die materielle Welt und über viele Lebensbereiche wie Schule, Arbeit, Freizeit, Konsum, Ernährung etc. scheint für einige liebe Menschen in meinem Umfeld ziemlich krass zu sein, so dass mir immer wieder mal vorgeworfen wird, dass ich ein Träumer sei, dass ich in einer Scheinwelt leben würde, dass das tatsächliche Leben an mir vorbeigehe und und und…

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“Handelt als wäret ihr von nichts getrennt, und ihr heilt die Welt.”

Warum handeln wir Menschen so, als wären wir voneinander getrennte Wesen? Was lässt uns überhaupt daran hindern zu erkennen, dass Alles mit Allem verbunden ist? Kann es sein, dass wir unser Wissen und Handeln mit unserem physischen Sehen begrenzen bzw. alles von einer sehr begrenzten Sichtweise betrachten?

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“Verändere Dich und Du veränderst die Welt.”

Was wäre, wenn viele Menschen den Sinn dieses Spruches (von Mahatma Gandhi) in der Tiefe nicht nur verstehen, sondern es auch in ihrem Leben umzusetzen versuchten? Wenn jeder Einzelne sein Lebensstil, sein Konsumverhalten mit seinem Wunsch von einem besseren Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten in EIN-KLANG bringen würde, hätten wir dann nicht die gewünschte Veränderung in der Welt, in der wir leben? Ändert man nicht das LEBEN, in dem man nicht beginnt ANDERS zu leben?

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